Harmonisierung der Datenübermittlung für gefährliche Gemische. Anhang VIII der CLP-Verordnung

| Europa
Geschrieben von: Selerant EHS

CLP-Verordnung Anhang VIII: Was bringt der neue Anhang?

data-transmission-hazardous-mixtures.jpgVerordnung (EU) 2017/542 definiert, wie die Datenübermittlung hinsichtlich gefährlicher Gemische an Stellen für die gesundheitliche Notversorgung gemäß Artikel 45 CLP-Verordnung harmonisiert wird. Bis jetzt war die Datenübermittlung in den Mitgliedsstaaten unterschiedlich, was Probleme und Verzögerungen verursachte, mit viel Unsicherheit für die, die ein Gemisch in verschiedenen Ländern vermarktet haben und dafür verschiedenen Anforderungen erfüllen mussten.

Die größten Veränderungen nach Einführung sind:

  • Europäisches Produktkategorisierungssystem mit dem Ziel eines harmonisierten Datenübermittlungsprozesses
  • Gruppenmitteilungen: Für mehr als ein Gemisch kann eine einzige Mitteilung eingereicht werden, wenn alle Gemische einer Gruppe im Hinblick auf Gesundheitsgefahren und physikalische Gefahren dieselbe Einstufung aufweisen und der gleichen Produktkategorie angehören
  • UFI (Unique Formula Identifier= eindeutiger Rezepturidentifikator)/ Bei dem UFI handelt es sich um einen eindeutigen alphanumerischen Code, der die eingereichten Informationen über die Zusammensetzung des Gemischs oder einer Gruppe von Gemischen zweifelsfrei einem spezifischen Gemisch oder einer spezifischen Gruppe von Gemischen zuordnet. Dieser Code muss auf einem Etikett angebracht werden, mit Ausnahme bei Gemischen für die industrielle Verwendung und Gemische, die nicht verpackt sind. Dort wird der Code direkt im Sicherheitsdatenblatt hinterlegt.

Diese Verordnung wird in drei Stufen in Kraft treten:n:

  • 1. Januar 2020 für Gemische vermarktet für Verbraucher
  • 
1. Januar 2021 für Gemische vermarktet für die professionelle Verwendung

  • 1. Januar 2024 für Gemische vermarktet für die industrielle Verwendung

Die Verordnung (EU) 2017/542 können Sie hier einsehen:

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